Tagebuch-Eintrag aus Schaffhausen, Kammgarn
vom 29.5.04.
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Description
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29.5.04 Schaffhausen, Kammgarn
Der Sommer ist eingeläutet: Das erste Festivalwochenende! Doch bevor wir aufs WGT nach Leipzig düsten, ging’s erstmal in die wunderschöne Schweiz. Nach Schaffhausen. An den legendären Rheinfall.
Wir waren alle erstaunlich früh wach (um 10!!!!) und machten uns über das Frühstück her. Immerhin gibt es in der Schweiz das beste Brot der Welt. Danach erwachte – zumindest in einer kleinen Dreiergruppe (Bifi, Thorsten, unser Busfahrer, und ich) – der Pfadfindergeist und wir marschierten los. Zu eben jenem berühmten Wasserfall, wo sich der Rhein in die Tiefe stürzt. Zunächst hieß das mal eine Stunde Fußmarsch bei strahlendem Sonnenschein. Das Wasser vom Rhein ist hier so kristallklar, dass man überall den Grund und diverse Fischschwärme sehen kann. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen, zumindest mit den Füssen ein wenig zu plantschen.
Es ging immer weiter den Rhein entlang, bis wir schließlich am Wasserfall waren: Gigantisch, wunderschön, überwältigend. Man kann auf einer Brücke über den Fall laufen und Treppen nach unten steigen, zum Teil durch grobgehauene Höhlen direkt in das Wasser hinein.
Zurück gönnten wir uns den Linienbus, der zwar alle 10 Meter hält, aber dafür von einem umso netteren Busfahrer gesteuert wurde.
In der Halle angekommen galt es, den restlichen Tag zu bewältigen. Ein Teil folgte unserem Beispiel und fuhr zum Wasserfall, der Rest übte oder testete intensiv den hiesigen Kicker…
Das Konzert schließlich war mal wieder der Beweiß, dass die Schweizer feiern können. Und wie! Es wurde eine riesen Party! Hinterher gab’s noch die eine oder andere nette Begegnung und Gespräche („Ihr seid ja in echt viel kleiner als auf der Bühne…“, „du bischt doch därr mit dem Rössli…“) und eine lustige Schlägerei auf dem Parkplatz zwischen irgendwelchen Hipphoppern und ein paar Punks. Nicht ernstes…
Schließlich ging’s wieder an Bord und wir steuerten den nächsten Hafen an: Das WGT in Leipzig! Und einen ganzen Offday, den wir dort verbringen konnten.