Tagebuch-Eintrag aus Dortmund, Westfahlenhalle, DMN
vom 31.10.04.
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Description
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31.10.04 Dortmund, Westfahlenhalle, Dark Mystery Night
Die zweite Dark Mystery Night. Zum zweiten Mal Dudelsäcke bis zum Abwinken, Danny schaffte es diesmal mit Panterra… Wieder hieß es, den Tag und die halbe Nacht rum zu bekommen, weil wir ja in guter alter Dark Mystery Tradition wieder erst um 0.35h Showtime hatten.
Weil man aber nun mal nicht den ganzen Tag essen kann, mussten wieder irgendwelche anderen Ablenkungen und Zeitvertreibereien gefunden werden. Ganz vorne dabei natürlich – vorausgesetzt sie läuft (das Miststück!!!) die Playstation im Bus. Dummerweise wollen da immer die meisten hin und so freute ich mich heute, der erste zu sein. Vor lauter Begeisterung kam ich dann gleichmal zu spät zum Soundcheck und konnte gerade noch kurz in den Song einsteigen, schon war’s wieder rum… Naja, dafür endlich Zeit zum Abendessen! Es gab Gulasch, das irgendwie nach Weihnachten schmeckte. Etwas zimtig mit einem Hauch Lebkuchen. Aber irgendwie lecker! Trotzdem schon reichlich früh, an Weihnachten erinnert zu werden. Obwohl, wenn ich an die Schokonikoläuse denke, die schon in jedem Kaufhaus im Lametta hängen…
Wie auch immer, der Abend nahm seinen Lauf und das eine oder andere lustige Erfrischungsgetränk half über die eine oder andere langatmige Minute und den einen oder anderen Müdigkeitsanfall hinweg!
Schließlich erklangen die letzten Töne von Corvus Corax und es war Zeit, die Blase noch einmal zu leeren und sich in Bühnenklamotte zu werfen. Heute mal wieder ne frisch gewaschene, das ist spätestens immer dann angeraten, wenn man sich selbst nicht mehr riechen kann oder man seine Mitmusiker fragt, wer denn hier so nach Raubtier stinkt und sie nur sagen: “Du!“…
Wir spielten lustig auf und schafften es, die sichtlich erschöpfte Menge noch mal in Gang zu bringen. Genau wie uns selber… Glücklich und erschöpft verließen wir die Bühne. Um in der Garderobe erstmal festzustellen, dass irgendwelche A… bei uns eingebrochen waren und neben Geld auch ein Handy geklaut hatten. Hipphopper in Fussballtrikots waren beim Rumschleichen im Backstagebereich gesehen worden. Falls zufällig jemand von solchen Typen ein Handy angeboten bekommt, wisst ihr ja, an wen ihr euch wenden könnt…
Damit war er Abend erstmal gelaufen und wir begossen den Abend, bis der Buskühlschrank leer war.
Im Nachhinein kann man aus dem Ganzen aber nur lernen: Merkt euch eure Kontonummer, die braucht man dringend, wenn man die EC-Karte sperren will! Sichert Telefonlisten noch mal in Telefonbüchern, Handys verschwinden ab und zu… Und so weiter und so weiter…
Heute haben wir den Schreck auf alle Fälle überwunden und freuen uns auf die nächsten Gigs in Nürnberg, Leipzig, Braunschweig, Neumünster und Bad Salzungen!