Tagebuch-Eintrag aus Braunschweig, Jolly Joker
vom 4.11.04.
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Description
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4.11.04 Braunschweig, Jolly Joker
In Braunschweig waren wir heute das erste Mal. Der Jolly Joker ist eine große Halle, die aber irgendwie Stil hat und einen gemütlichen Eindruck hinterlässt.
Zwei nette Köche kümmerten sich den ganzen Tag um unser leibliches Wohl und es war für jeden etwas Leckeres dabei.
Allein die Bühnengröße machte uns oder vielmehr unserer Crew ein wenig Kopfzerbrechen. Sehr hoch, aber klein und vor allem rechts, links und hinten direkt von Mauerwerk begrenzt, also keine Möglichkeit, das Licht neben die Bühne zu stellen. Was also tun? Auf die Bühne passt nix, daneben auch nicht… Die Lösung: ÜBER die Bühne damit. Die gesamte Produktion wurde kurzerhand geflogen, sprich an die Decke gehängt. So konnte es funktionieren.
Gegen Nachmittag kam Dirk mit den aktuellen Vorverkaufszahlen und wir waren hoch zufrieden! Der Laden wird mal wieder voll!
Etwas später als sonst machten wir unseren Soundcheck und überließen schließlich Regicide die Bühne. Sie hatten ja heute ihr letztes Konzert als unser Toursupport und wir waren schon die letzten Tage fleißig am überlegen, welche Streiche wir ihnen spielen könnten. Tolle Ideen waren dabei: Mitsingen über die In Ears, Saiten mit Gaffatape festkleben, Klaviertasten zusammenheften etc… Wir taten davon schließlich nichts, weil wir den Jungs und Mädels nicht die Show vermiesen wollten und beschränkten uns darauf, beim letzten Song die Bühne zu betreten. Bewaffnet mit Gläsern und Sekt um gemeinsam auf eine tolle Tour anzustoßen.
Auch an dieser Stelle noch mal ein riesen Dankeschön, es hat mächtig Spaß gemacht!!!
Nach der letzten Zugabe von Regicide war das Publikum entsprechend angeheizt und wir spielten vor begeistertem Haus. Ein tolles Konzert! Bevor wir unseren letzten Song „Auf Euch“ singen wollten, kam noch einmal unser Support auf die Bühne, um heute mal UNS den Song zu widmen. Außerdem bekamen wir einen Bilderrahmen mit goldener CD für den besten Support-Supporter überreicht. Einfach schön!
Natürlich wurde nach dem Konzert und der Autogrammstunde am Merch noch kräftig gefeiert und so verschwand die eine oder andere lustige Getränkemischung in den Kehlen, bis die Busfahrer uns an Bord riefen und die nette Runde endgültig beendeten. Zumindest für diese Tour.