Das Huxleys ist ein riesiger Einkaufspark, der auch eine große Halle beinhaltet. Und auf dem Großparkplatz dazu standen unsere Busse. Noch geblendet von der hellen Sonne die alltägliche Hilflosigkeit: Wo muss ich hin? Trucker Peter hatte mich aus einem Fenster des Klubs entdeckt und wies mir den Weg. Auf der Treppe nach oben stieß ich auf unsere Crew und die örtlichen Hands, die den „lustigen“ Job hatten, die Mischpulte in den ersten Stock zu tragen, da diese zu groß für den Fahrstuhl waren… Mindestens 6 Mann braucht man, um die Kolosse zu heben. Wahrlich kein Spaß!
Ich zwängte mich noch schnell vorbei und betrat die ziemlich große Halle. Erstmal Magen füllen, Darm leeren, hygienisieren…
Dann trafen wir uns auch schon mit Trosi, unserem Produzenten, um die Vorproduktion zur neuen Platte zu besprechen. Dazu setzten wir uns bei strahlendem Sonnenschein in den Biergarten einer legendär guten Pizzeria und verbrachten den Nachmittag bei Pizza, Bier und Espresso. Letzte Feinheiten wurden besprochen und auf dem Weg zur Halle war ich bereits voller Vorfreude aufs Studio. Am 8. November geht’s los und es wird ein geiles Album, ihr dürft gespannt sein…
Zurück an der Halle war der Aufbau abgeschlossen und wir konnten den Sound checken. Dann noch schnell Abend gegessen und die Show konnte kommen. Ein rundum schönes Konzert hier in Berlin!
Danach war noch eine Aftershowparty angesagt, zu der wir uns ein paar Taxen riefen. Es sollte die kürzeste Aftershowparty ever werden. Wir wurden mit einer Kiste lauwarmen Bier und ungenießbarem Rotwein begrüßt, es war so dunkel, dass man nichts und niemanden erkennen konnte und so beschlossen wir sehr schnell, den Raum zu verlassen. Leid tat es uns vor allem für die Fans, einige trafen wir noch oben und hatten wenigstens hier noch die Möglichkeit, uns zu unterhalten.
Dann fuhren wir zurück zum Huxleys und trafen uns alle an der Dönerbude um die Ecke. Nicht gerade gut, aber billig…
Noch ein abschließendes Bierchen und weiter ging die Reise, diesmal nach Dresden.