Heute landeten wir in good old Cologne, aber in einer anderen Venue als sonst. Statt Live Music Hall waren wir ins E-Werk, weil dort mehr Leute reinpassen und die Kölner trotz Konkurrenzveranstaltung – nebenan im Paladium lief eine Liveübertragung von Robby Williams - haufenweise zu uns kommen wollten. Sehr schön!
Ein ganz großer Vorteil der LMH zeigte sich gegenüber dem E-Werk allerdings schnell, die Backstageräume dort sind nämlich wesentlich größer! Hier im Keller war es ein mehr als dichtes Gedränge aus Orchester, Band, Crew, Catering und Gästen. So waren unsere Promoterinnen, Marcel und etliche Kollegen erschienen. Gut, dass es hinter der Halle noch einen Biergarten gab, in den man sich setzen konnte.
Pünktlich um 20.15h betraten wir die Bühne und feierten mit den Kölschen Jecken ein ausgelassenes Konzert.
Nach einem rekordverdächtigen Abbau bestiegen wir sehr zügig den Bus um 30 Kilometer weiter nach Bonn zu fahren. Hier standen wir am darauf folgenden Offday vor der Klangstation. Jenem berüchtigten kleinen Laden, in dem das Projekt „Kunststück“ geboren wurde, als wir dort letztes Jahr eine kleine Unplugged-Session veranstalteten.
Der eigentlich als Erholungstag eingeplante Offday wurde dann anstrengender als jeder Showtag: Thomas Gitarre hatte den Geist aufgegeben und musste gerichtet werden. Also ab in den Zug und nach Köln zum Music Store. Dort gab es einen Gitarrenbauer, der sozusagen der ADAC-Mann hier war. Ständig trudelten irgendwelche Leute mit irgendwelchen kleineren oder größeren Problem an seinen Stand und dann kamen auch noch wir! Er hatte alle Hände voll zu tun, aber schließlich schaffte er das Unmögliche und dat Jerät is wieder am Laufen!
Dann hieß es noch schnell eine Trommel Wäsche waschen, weil so manche Bühnenklamotte langsam nach Raubtierpisse stinkt und dann stachen wir etwas früher als vorgesehen in See. Ab dafür dach Bremen!